Kirche Bornstedt

In nächster Nähe zum Krongut Bornstedt, welches der Versorgung des Potsdamer Militärwaisenhauses diente, errichtete 1854/56 der Thüringer Baumeister Friedrich August Stüler (1800–1865) im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. die Bornstedter Kirche im Stil der italienischen Renaissance. Der 34 Meter hohe Campanile ist ihr Markenzeichen. Stüler folgte den großen Berliner Baumeistern Friedrich Schinkel (1781–1841) und Ludwig August Persius (1802–1845) nach. Ihre Bauten prägten das Gesicht der Städte Berlin und Potsdam. Hinter der Kirche liegt der bekannte Bornstedter Friedhof, auf dem über 500 namhafte einst bedeutende Persönlichkeiten begraben sind. Theodor Fontane schrieb dazu: »Wer in Sanssouci stirbt – wird auch in Bornstedt begraben.«

Datum
Sonntag, 22. Mai 2016, 16 Uhr

Die Musiker
Studierende der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Gesang
Ulf Dressler Barocklaute
Jakob zur Horst-Meyer Harfe
Robert Nassmacher Cembalo

Werke
Vokalmusik des 17. Jahrhunderts aus Venedig und Ferrara
Grandi, Monteverdi, Batista, Riccio, Merula und Picchi

Anschrift
Ribbeckstraße 40, 14469 Potsdam

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